Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst

Unter dem Motto „Für ein würdevolles Leben bis zuletzt" haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Schwerkranke, Sterbende und ihre Familien zu begleiten.

Diesen Dienst leisten wir

  • kostenlos
  • für erwachsene Menschen aller Altersgruppen
  • unabhängig von ihrer Konfessionszugehörigkeit

Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst orientiert sich in seiner Arbeit an christlichen Grundwerten und spricht sich ausdrücklich gegen aktive Sterbehilfe aus.

Über uns

Wir sind ein Team von gut ausgebildeten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Ehrenamtliche Mitarbeit unter hauptamtlichen Koordination ist möglich

  • in der Begleitung Schwerkranker und Sterbender und ihrer Angehörigen
  • in Telefonbereitschaften
  • in der Öffentlichkeitsarbeit
  • in Bürotätigkeiten

Verbindlich nehmen wir an monatlichen Gruppenabenden und Supervisionen teil.

Angebote

Wir kommen zu Ihnen und schenken Zeit

  • im Zuhören
  • in Gesprächen über das, worüber Sie sprechen möchten
  • im gemeinsamen Schweigen
  • im Aushalten Ihrer Trauer
  • als Mit-Suchende nach Antworten auf die Frage „Warum ich?"
  • im Erspüren dessen, was Ihnen gut tut
  • in gemeinsamen Spaziergängen
  • im Dasein, wenn Ihre Angehörigen Entlastung oder Zeit für sich brauchen    

Veranstaltungen

Lesung und Gespräch

Roland Schulz spricht über sein Buch „So sterben wir“ 

Roland Schulz Buch klein

   Mittwoch, 15. Mai 2019

   Zeit: 19.00 Uhr

   Ort:  Kulturkeller Neus, Oberstraße 17,  41460 Neuss

   

»Was passiert mit deinem Körper, wenn du stirbst? Was fühlst du – Trauer, Schmerz?

Und dann, wenn dein Herzschlag verstummt ist? Was geschieht mit dem Leichnam,

bis du bestattet wirst? Wie wird man um dich trauern?«

»Sterben, Tod und Trauer sind unumgänglich – für jeden von uns. Und doch wissen wir

kaum etwas darüber. Roland Schulz findet Worte für das Unbeschreibliche und gibt

Antwort auf die tiefsten Fragen des Lebens.«

Über den Autor:

Roland Schulz klein

Roland Schulz, Jahrgang 1976, ist Reporter.

Er besuchte die Deutsche Journalistenschule in München.

Er arbeitete unter anderem für die Geo und die Zeit und schreibt seit 2012 für das Magazin der Süddeutschen Zeitung.

Für seine Reportagen wurde er mit zahlreichen Preisen            ausgezeichnet, darunter der Deutsche Reporter Preis und der Theodor-Wolff-Preis.

   

Weitere Informationen zu Buch und Autor findenSie auf der Seite des Piper Verlags:

https://www.piper.de/buecher/so-sterben-wir-isbn-978-3-492-05568-0

Auf Grund der begrenzten Anzahl an Plätzen bitten wir um vorherige Anmeldung unter:

Tel: 02131 – 75 45 74 oder

E-Mail:

Trauer / Trauergruppe

Trauergruppe – Gesprächskreis für trauernde Angehörige

Ein Mensch, der Ihnen nahe gestanden hat ist gestorben.

Den Alltag gilt es zu regeln, Praktisches muss bewältigt werden, aber auch innerlich heißt es mit dem Verlust zu leben.

Vielleicht fühlen Sie sich allein mit Ihrer Trauer über den Verlust. Ihnen fehlen Menschen, mit denen Sie über Ihre Situation sprechen können und die Sie verstehen.

Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst im Diakonischen Werk Neuss bietet Ihnen die Möglichkeit an einem Trauergesprächskreis teilzunehmen.

Ein neues Gruppenangebot wird im zweiten Halbjahr 2019 angeboten.

Über Termine informieren wir rechtzeitig auf dieser Seite.


 

Trauer-Einzelgespräche

Wünschen Sie Einzelgespräche, um mit einem Trauerbegleiter den Verlust eines Angehörigen zu bewältigen, melden Sie sich bitte im Hospizbüro:

Armgard Paulus, Michaela Frohnhoff-Schwientek
(Koordinatorinnen)

Tel.: 02131 - 75 45 74

 

Ehrenamt

Vorbereitungsseminar zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst

Die Aufgabe des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes im Diakonischen Werk Neuss ist es, kranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen zu Hause und in den Einrichtungen der Altenhilfe zu begleiten und zu unterstützen. Das geschieht ehrenamtlich und gut vorbereitet.

Unser Grundseminar bietet interessierten Frauen und Männern ab 25 Jahren Orientierung zu den persönlichen Anforderungen in der Lebens- und Sterbebegleitung und greift u. a. eigene Erfahrungen mit Sterben, Tod und Trauer auf. Wahrnehmung und Achtsamkeit sowie der Umgang mit Nähe und Distanz sind weitere Themen dieser Seminareinheit. Ergänzend gibt eine eintägige Veranstaltung zum Thema Demenz Einblick in die Lebenswelt dementiell veränderter Menschen. Ein Workshop zu Kommunikation und Gesprächsführung ergänzt Ihr Gepäck auf dem Weg in die ehrenamtliche Mitarbeit.

In einer Hospitationsphase sammeln die Teilnehmenden in verschiedenen Einrichtungen Erfahrungen mit Menschen, die einen Unterstützungsbedarf haben.

Danach besteht im Anschluss an ein Orientierungsgespräch die Möglichkeit in die Mitarbeit im Hospizdienst einzusteigen.

Das praxisbegleitende Aufbauseminar umfasst 6 - 8 Themenabende, wie z. B. palliativmedizinische Versorgung, Patientenverfügung, Rituale des Abschieds und Bestattungswesen.                                                                                                  

Informationsbesuche in stationären Hospizen und auf den Palliativstationen der Neusser Krankenhäuser lenken den Blick auf die Situation schwerkranker und sterbende Menschen.

Das Koordinatorinnen-Team sichert individuelle Begleitung und Beratung über den gesamten Seminarzeitraum. 

Im laufenden Kalenderjahr findet kein Seminar statt.

Gerne informieren wir Sie dennoch in einem persönliche Gespräch über unsere Arbeit und weitere Möglichkeiten der Mitarbeit.

 

Vernetzung

Unser Dienst ist eingebunden in ein Netzwerk verschiedener Dienste innerhalb und außerhalb des Diakonischen Werkes.

Wir vermitteln bei Bedarf zu allen Beratungsdiensten unseres Werkes, dem ambulanten Pflegedienst und informieren Sie über die Möglichkeiten, Unterstützung für Sie und Ihre Familie zu erhalten. So verstehen wir unsere Begleitung als Ergänzung zur Präsenz Ihrer Familie, Freunde, Nachbarn.

Als Mitglied im Palliativnetzwerk der Stadt Neuss unterstützen wir - wenn Sie es wünschen - Kontakte zu Hausärzten, Palliativmedizinern, Palliativpflegediensten, Seelsorgern, Beratungsstellen, Betreuungsvereinen, Palliativstationen in den Krankenhäusern, stationären Hospizen.                                                                

 


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